On the road again…

Thailand ist ein sehr großes Land.
Um viel davon zu sehen muss man reisen. Beim Reisen sieht man ja auch viel vom Land. Mit der Fähre und dem Bus ging es weiter.
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Drei Nächte waren wir jetzt im Khan Sok Nationalpark. Wir haben im wunderschönen Morning Mist Resort gewohnt. Ein traumhaftes Resort im Jungle.
Von dort haben wir vorgestern eine Tour über den Stausee gemacht.

Eine Atemberaubende Landschaft, 28 Grad warmes, turkises Wasser und unser eigenes Boot. Ein Guide der echt mal fit war und uns in verständlichem Englisch alles erklären konnte. Nach einem tollen Mittagessen auf einem schwimmenden Restaurant ging es dann zwei Stunden durch den Jungle und zurück eine Stunde durch eine Höhle. Teilweise mussten wir schwimmen, klettern oder einfach nur die Tiere die sich dort heimisch fühlen bewundern.
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Gestern haben wir die Gruppe geteilt. Christian und Ich waren auf einer Treckingtour durch den Jungle, der Rest Elefantenreiten.
Unserer Treckingtour war der Knaller. Mann wusste gar nicht, wo man zu erst hinschauen sollte. Schlangen, Spinnen, Affen. Alles war dabei und das Highlight: Wir haben Kaffee gekocht bekommen mitten im Jungle. Dafür hat unser Guide Bambus gefällt, ihn mit Wasser gefüllt, und über dem Lagerfeuer Wasser gekocht. Außerdem hat er mit nichts, dir nichts eine Schöpfkelle und ein Paar Becher aus Bambus gebastelt. Uns hat es an nichts gemangelt.
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Heute haben wir ausgeschlafen und uns wieder auf die Reise gemacht. Mit dem Minibus nach Surat Thani. Ein Besuch auf dem Nachtmarkt mit tausend leckeren Eindrücken.
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Jetzt sitzen wir am Bahnhof und warten auf den Nachtzug nach Bangkok. Da geht es dann morgen für drei Tage ins Getümmel…

Von einem Paradies ins nächste…

geschrieben von Stephie:

Nach wunderschönen Tagen am Meer haben wir uns auf in den Dschungel geschlagen und sind im wunderschönen Khan Sok Nationalpark angekommen. Alle außer mir haben heute einen Ausflug auf einen traumhaft schönen Stausee gemacht. Ich bin mir sicher, Dirk wird davon an anderer Stelle noch ausschweifend schwärmen.

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Ich habe dagegen einen Tag Pause eingelegt. Nachdem ich wochenlang Hochzeit und Reise vorbereitet habe, brauchte ich einfach mal einen Tag nur für mich. Und was soll ich sagen: Ein gutes Buch, tolle Schakes, ein Club-Sandwich und ein kühler Pool – meine Welt war heute sehr in Ordnung.

Außerdem bot mir meine kleine Auszeit die Möglichkeit, meinen verunfallten Zeh zu schonen. Auf dem Weg von Surat Thani nach Khao Sok habe ich diesen nämlich einfach mal aus lauter Lebensfreude vor eine Stufe gehauen. Das Ergebnis sieht so aus:

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Erst dachte ich, er sei gebrochen. Aber inzwischen ist er etwas abgeschwollen und ich kann ihn wieder bewegen. Also nur geprellt oder so. Bereit für das nächste Abenteuer!

 

WOW!

Ich meine wow!
Also WOW!

Drei Tage ist unsere Hochzeit hier am Strand jetzt her und ich kann es immer noch nicht ganz fassen. Es war so wunderschön! Schlicht und ergreifend wundervoll. So wundervoll, dass ich mir Bilder anschauen musste um zu fassen wie schön es war.
Ich weiß gar nicht, wie wir allen Danke sagen können. Allen die uns geholfen haben diesen Abend so schön und unvergesslich zu machen. Vor Allem Kerstin, Vicky und Erik die eine schöne Zeremonie geplant und durchgeführt haben, André und Lena die mit mir tagelang mit dem Roller über die Insel gefahren sind, Michael und Kathi, die stundenlang durch Tong Sala geirrt sind und allen denen ich jetzt Unrecht tue weil ich sie nicht namentlich erwähne. Aber auch allen Gästen, die den weiten Weg auf sich genommen haben nur um mit uns an diesem schönen Fest an diesem tollen Ort zusammen sein zu können. Ihr ward spitze. DANKE!
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Wie der Tag abgelaufen ist? Ich reiße es euch ab, damit ihr ein wenig teilhaben könnt!
Nach einer viel zu kurzen Nacht (wir waren bei Som essen und es war der erste Abend in wirklich großer Besetzung) bin ich nach Tong Sala gefahren um die Blumen-Deko und den Überraschungs-Brautstrauß abzuholen. Unterwegs haben wir dann noch einen riesigen Eimer gekauft um am Abend auch noch Getränke kalt stellen zu können. Ganz schön abenteuerlich so voll bepackt auf einem Roller unterwegs zu sein. Aber hey, wir sind in Asien. Da macht man das eben so.
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Dann ist der Tag nur noch so geflogen. Gäste empfangen, essen, trinken und beten, dass Stephie ihr Brautkleid irgendwie vom Bügeln zurück bekommt. Das war lange nicht wirklich klar. Aber: Ende gut, alles gut.
17 Uhr Stephie verschwindet mit Vicky in der Maske. Zeit für mich und die Anderen den Strand vorzubereiten. Während die zauberhafte Crew vom Longtail Resort die Tafel zum Essen am Strand aufbaut legen wir die Strandmatten aus, verteilen Teelichte, Fackeln und Blumenschmuck, bauen einen Altar und ich werde immer aufgeregter. Plötzlich ist es 18 Uhr und ich muss mich fast beeilen. Mit Erik und Christian noch ein schnelles Duschbier für die Nerven und dann ist es so weit. Kerstin holt die Jungs und mich an den Strand. Alle unsere Gäste erwarten uns bereits (oder besser gesagt mich!) mit einem tollen Cocktail in der Hand. Alle Kerzen brennen und es ist eine tolle Kulisse. Dann kommt Stephie und macht uns alle, mich im Speziellen sprachlos. Sie sieht zauberhaft aus. Erik, Kerstin und Vicky führen uns durch eine tole Zeremonie.
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Wir sagen beide Ja (puh!) und im Anschluss lassen wir alle Himmelslaternen steigen um unsere guten Wünsche auf den Weg zu bringen. Leider meint der Wind es nicht ganz gut mit uns und wir zünden fast den Regenwald an. Aber nix passiert. Alles gut.
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Anschließend setzen wir uns an die Tafel, die uns das Longtail vorbereitet hat. Es soll neun Gänge geben. Aber die Küche feuert alles raus was sie hat. Wacharin aka „O“ hat uns ein Menu zusammengestellt was sich sehen lassen kann. Alles Spezialitäten aus der Thai Küche. Egg-Soup, gedämpftes Curry mit Fisch in einem Bananenblatt, Farn-Salat, Thunfisch gekocht und gebraten und, und, und. Es ist so unfassbar lecker und viel. Ich habe das Gefühl, keiner kann sich mehr bewegen. Leider müssen wir um 10 den Platz räumen. O darf nur bis 10 sein Restaurant betreiben. Aber wir sind ja vorbereitet. Sebastian (toll wenn der Wirt des Vertrauens zu Hochzeit kommt und uns tatkräftig unterstützt).
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Wir plündern den 7/11 und legen uns einfach in den Sand und lassen den Tag ausklingen. Um Mitternacht können wir Vicky noch zu ihrem 30. Geburtstag gratulieren. Wir zünden ein Feuerwerk und alle haben Spass. Um eins fallen Stephie und ich völlig erschöpft ins Bett. Was für ein Tag. Wir schlafen tief und fest durch. Auch ein Ständchen um halb fünf lässt uns nur kurz aufschrecken und dann weiter schlafen.
DANKE

Ne Menge los…

Langsam füllt es sich. Überall am Strand sind liebe Menschen, die nur wegen uns hier sind. Das ist unglaublich. Wir können immer noch nicht glauben, dass wir morgen wirklich 32 Leute sein werden. Als wir vor einem Dreiviertel Jahr die fixe Idee hatten am Strand in Thailand zu heiraten hatten wir mit vielleicht einem Drittel davon gerechnet. Wahnsinn.

Langsam wird es auch. Essen ist klar und ich bin gestern den ganzen Tag mit dem Roller über die Insel gepest um noch Dinge zu besorgen und zu organisieren. Mein erstes Mal auf einem Roller. Und dann gleich Linksverkehr, unfassbar schlechte „Straßen“-Verhältnisse und gefühlte 35 Grad. Abenteuer pur 😉
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Aber wir wollen ja ein unvergessliches Fest feiern, da muss man halt auch Risikobereitschaft zeigen. Zwischendurch hatte ich echt Sorgen, dass wir das alles nicht mehr so hin bekommen wie wir uns das vorstellen. Aber alles hat geklappt. Ich habe alles gefunden, was ich gesucht habe. Sogar noch etwas mehr! Ganz nebenbei habe ich auch noch wirklich wunderschöne Stellen auf dieser eh schon wunderschönen Insel gesehen. Gut, dass André und Lena mich dazu motiviert haben. Nebenbei hat mich das auch beruhigt und jetzt kann ich mich auch voll auf morgen freuen.

Heute kommen dann noch einige Gäste. Mit Kerstin, Erik, Walquidia und CJ gehen wir heute Abend wieder zu Mama Som. Wir haben vier Kilo King Prawns bestellt. Das wird ein Fest. Der Red Snapper den ich gestern dort hatte, hat auch wieder überzeugt. Aber eigentlich ist alles bei ihr ein Traum. Man könnte den halben Urlaub in Ihrer Garküche verbringen. Seit gestern steht auch unsere eigene Flasche Sang Som in ihrem Kühlschrank. Sicher ist sicher!

Mehr folgt dann wieder in den nächsten Tagen!

Ende gut, alles gut!

Zuerst keine Zimmer, dann kein Restaurant und dazu noch Wellen so hoch, dass die Gäste ko*** von der Fähre stiegen. Unsere Hochzeitsfeier unterm Sternenhimmel von Ko Phangan schien zuerst dem Untergang geweiht. Aber mit ein bisschen Geduld (das Tempo der Thais lässt sich in „langsam“ und „ganz langsam“ einteilen) wird alles. Gerade testen wir das Essen für das Stranddinner, inklusive einem leckeren leichten Weißwein. Und wir können nur so viel verraten: Wir haben uns gerade in Watcharin, den Chef unseren Lieblingsresorts, verliebt. Mehr Infos gibts später, jetzt ruft erst einmal das nächste Green Curry!
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Die beste Airline, die wirklich beste Airline, ein toller Strand und Soms

Um direkt zu sein: Die beste Airline der Welt? drei Jahre in Folge? Bitte verzeiht mir meine Direktheit, aber: AM ARSCH!
Aber alle der Reihe nach. Nachdem wir morgens um sieben bei gefühlten acht grad in Köln den Bus zum Bahnhof bestiegen haben war noch alles gut. Die KVB hat uns planmäßig transportiert ohne irgendwo stecken zu bleiben und im Regionalexpress nach D… ihr wisst schon wo konnten wir sogar sitzen. Also auf Sitzplätzen. Nicht auf dem Boden oder so.
In Düsseldorf kurze Verwirrung wegen des Gepäcks. Unsere Rucksäcke sollen ins Sperrgepäck. Nach ein wenig Jammern hat das dazu geführt dass die sehr hilfsbereite Dame von Ethiad dafür gesorgt hat, dass unser Gepäck auch in Bangkok weitergeleitet wird. Praktisch. 10.20 Uhr Abflug. Nagelneue Maschine, ruhiges Wetter, Flugzeugessen und der erste Gin Tonic noch bevor das Anschnalllicht ausgeschaltet wurde. Soweit so gut. Dann fällt nach zwei Stunden das Entertainment-System an unseren Plätzen aus. Schade. Die nette Stewardess reagiert gut. Sie bringt mehr Gin-Tonic und wir dürfen uns zu zweit in eine leere Vierer-Bank setzen. Top. Abu Dhabi. Umsteigen. Zigarren. Abflug. AHhhhhhhh…..
Die gefühlte Abschlussklasse Stewardessschule 2023 bedient uns. Das erste Getränk nach anderthalb Stunden, das Essen eine weitere halbe Stunde später, die Tabletts werden trotz nachfragen nach weit über einer Stunde abgeräumt und zu trinken gibt es genauso wenig wie Frühstück. Das Paar vor uns muss fast drei Stunden auf das Babybett warten. Unfassbar. Ich war kurz, ganz kurz vorm Platzen.
Ankunft in Bangkok. Hier klappt wieder alles bestens. Auch dank der Netten Ethiad-Dame in Düsseldorf. Wir schländern zum Transit bekommen die Bordkarten und es geht weiter. Und wie! Der Flug nach Samui mit Bangkok Air daher nur 45 Minuten, aber das ist mal Service. Ich bin immer noch geflasht.
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Nach über einer Stunde Verzögerung und gefühlten 23000 Menschen fahren wir nach Ko PHangan und nach einer weiteren halben Stunde auf dem Pickup-Taxi sind wir am Strand.
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Es ist wundervoll. Unser Bungalow, der erste am Strand ist ein totaler Traum.
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Eine unfassbar anstrengende und lange Anreise belohnen wir uns dann noch mit einem Besuch bei Mama Som. Seafood vom allerfeinsten!
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to be continued…

Los gehts!

Am Samstag haben wir geheiratet! Wow. Wer hätte das gedacht. Im Standesamt war ich noch schwer nervös, aber jetzt ist alles gut. Wir hatten ein tolles Fest! Besser hätte es nicht sein können! Die besten Gäste und die schönste Braut!

Jetzt geht es aber nach Thailand. Wir sitzen am Flughafen in D…. Ihr wisst schon wo. Aber bald sind wir auf dem Weg URLAUB!

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