Klettersteige Adrenalin und Dopamin – In Osttirol ist der Name Programm

Osttirol ist seit Jahren jeden Sommer für mindestens eine Woche Ziel für einen Kurzurlaub. Die Bezirkshauptstadt Lienz ist dabei immer Ausgangspunkt für die verschiedensten Unternehmungen. Die zentrale Lage im Drautal, inmitten hoher Berge, nicht weit vom Großglockner sorgt dafür, dass man nie an den Punkt gelangt, an dem man nicht mehr weiß, was man als nächstes tun soll.

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Von der Lienzer Innenstadt sind viele Aktivitäten zu Fuß zu erreichen. Spektakulär sind die Klettersteige in der Galitzenklamm.

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Via Classica – In 15 Seillängen auf die Fleischbank (Wilder Kaiser)

Der Wilde Kaiser an der Grenze zwischen Bayern und Tirol bietet für jeden (Berg-) Sportenthusiasten eine große Fülle von Betätigungsmöglichkeiten. Ob Wandern, Mountainbiking, Paragliding, Wingsuiten oder Klettern jeder kommt auf seine Kosten. Eines der bekanntesten Klettergebiete der Nordalpen, der Schleierwasserfall hatte mich schon im letzten Jahr in seinen Bann gezogen. Der 60 Meter hohe Felsendom strahlt zwar eine tolle Aura aus, diesmal wollten wir aber mehr als eine Seillänge am Stück klettern. Bei der Vorbereitung der Tour zum „Schleier“ war ich bereits im letzten Jahr auf die Via Classica gestoßen. In 15 moderaten Seillängen auf die Fleischbank also.

Die Fleischbank

Die Fleischbank

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Köln erwacht – Ein frühmorgendlicher Streifzug durch die Stadt.

Im Rahmen des Ökorausch Festivals in Köln haben Daniela von landlinien.de und Marcel von urbangruen.de zu einem Streifzug mit dem Motto: „Köln erwacht – bewusst Wandern in den frühen Morgenstunden“ eingeladen. Ich fand die Idee spannend und bin am vergangenen Samstag mitgelaufen. Eine interessante Erfahrung. Aber macht euch selbst ein Bild:

Es ist drei Uhr fünfundvierzig als der Wecker an diesem Samstagmorgen klingelt. Ganz schön früh und ganz schön unwirklich. Aber ich habe fest zugesagt, bin verabredet. Hilft also alles nichts. Inneren Schweinehund überwinden. Aufstehen. Frühstücken und los.

Schon als ich vor die Türe trete merke ich: irgendetwas ist anders als sonst um diese Uhrzeit. Vielleicht ist es die Tatsache, dass ich gerade gehe und nicht komme. Vielleicht ist es auch der müde Versuch meines Körpers mir zu sagen: spinnst du? Vielleicht liegt es daran, dass gerade heute die Straßenbeleuchtung bei uns ausgefallen ist. Wie auch immer. Ich steige auf mein Rad und fahre die vier Kilometer zum Neumarkt. Ich bin die Strecke sicher schon hunderte Male gefahren. Riehler Straße, Ebertplatz, Eigelstein, Komödienstraße, am WDR vorbei zum Neumarkt. Aber über komplett leergefegte Straßen und ohne angehupt zu werden wohl noch nie.

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