Via Classica – In 15 Seillängen auf die Fleischbank (Wilder Kaiser)

Der Wilde Kaiser an der Grenze zwischen Bayern und Tirol bietet für jeden (Berg-) Sportenthusiasten eine große Fülle von Betätigungsmöglichkeiten. Ob Wandern, Mountainbiking, Paragliding, Wingsuiten oder Klettern jeder kommt auf seine Kosten. Eines der bekanntesten Klettergebiete der Nordalpen, der Schleierwasserfall hatte mich schon im letzten Jahr in seinen Bann gezogen. Der 60 Meter hohe Felsendom strahlt zwar eine tolle Aura aus, diesmal wollten wir aber mehr als eine Seillänge am Stück klettern. Bei der Vorbereitung der Tour zum „Schleier“ war ich bereits im letzten Jahr auf die Via Classica gestoßen. In 15 moderaten Seillängen auf die Fleischbank also.

Die Fleischbank

Die Fleischbank

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Rochers de Freyr – Klettern auf Belgisch

Wenn man in Europa ans Klettern denkt kommen einem einige Länder in den Sinn. Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Österreich sowieso; vielleicht auch Slowenien und Norwegen. Aber Belgien? So recht wollte ich das nicht glauben. Daher: Rucksack packen, Unterkunft buchen und auf geht´s.IMG_6285 Von Köln erreicht man innerhalb von drei Stunden den Ausgangspunkt aller Kletterunternehmungen im Gebiet von Freyr im Maas-Tal, die Hütte des Belgischen Alpenvereins an der, wie sollte sie auch sonst heißen, Causseé des Alpinistes.

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2.962 Meter – An einem Tag auf Deutschlands Dach und wieder runter

2.300 Höhenmeter, 25 Kilometer Wegstrecke, 15 Stunden – Eckdaten einer langen, anstrengenden, atemberaubenden Tour auf den höchsten Punkt Deutschlands – Die Zugspitze. 

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Der Entschluss die Zugspitze zu besteigen muss für einen bergaffinen Menschen eigentlich gar nicht getroffen werden. Der höchste Berg Deutschlands und eine der beliebtesten (fast) hochalpinen Touren der Alpen strahlen eine ganz eigene Faszination aus. Eine Tour durch die noch dunkle, nasse Höllental-Klamm, die kargen Schrofen-Felder, die bekanntesten Klettersteige der Alpen und Deutschlands letzten Gletscher.

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Eifels Beste

Wer im Großraum Köln draußen Klettern möchte hat es nicht leicht.

Klar, es gibt die DAV Kletteranlage an der Hohenzollernbrücke, die Niehler Kaimauer. Seien wir ehrlich: Es macht viel Spaß dort zu klettern; bis etwa Mitte Mai! Dann ist es entweder zu voll, oder die Routen so abgegriffen und/ oder dreckig, dass man sich lieber ein anderes Klettergebiet sucht. Also ab in die Bahn oder das Auto und wohin nun? Der Bochumer Bruch in Wülfrath (zwischen Leverkusen und Wuppertal) ist immer eine Reise wert. Schöne Kalksteinkletterei in allen Ausprägungen und Schwierigkeitsgraden. Leider ist es dort, gerade am Wochenende auch immer recht voll. UND viele Kletterer ignorieren leider die Eingangsbeschränkung. Also doch in die Eifel. Eifel? Jeder denkt direkt: Klar, auf nach Nideggen. Aber: Das Klettergebiet in Nideggen ist sehr speziell. Aufgrund rücksichtsloser Kletterer, unbeweglicher Politik und jahrelangem Stillstand sind dort 22 von 25 Felsen dauerhaft gesperrt. Die drei Felsen aus Sandstein Konglomerat sind sehr stark frequentiert und eher mäßig gut versichert. Zwei, drei mal im Jahr kann man dort einige Stunden verbringen. Immerhin ist der Fels eine Abwechslung für die Finger.

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