Testbericht: Haglöfs Gram Comp II

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Seit einiger Zeit beschäftige ich mich damit auch abseits der Straße oder befestigter Wege laufen zu gehen. Aber welchen Schuh wählen? Das Angebot an Trailrunning- oder Outdoor-Laufschuhen ist schier unendlich. Seit Jahren setze ich bei Laufschuhen auf Schuhe des japanischen Herstellers Asics. Als ich im Juni den Hinweis bekam, dass der schwedische Hersteller Haglöfs (er gehört seit 2010 zum Asics Konzern) jetzt Schuhe mit bewährter Asics-Technologie anbietet war klar: Die will ich ausprobieren.

Wenige Tage später klingelt der nette Paketbote und bringt mir den neuen Haglöfs Gram Comp II Men. Was mir beim auspacken direkt auffällt: Der Schuh ist unglaublich leicht. Die Küchenwaage zeigt 275 Gramm pro Schuh in Schuhgröße 45. Insgesamt macht der Schuh einen sehr soliden Eindruck. Mir gefällt, dass der Schuh mit erstaunlich wenig Nähten auskommt. Es sieht fast aus wie aus einem Guss. Außerdem ist die Lasche elastisch eingenäht. Das verhindert Verrutschen und Druckstellen im Schuh. Des Weiter dürfte es verhindern, dass Dreck in den Schuh gelangt.

Aber soviel zur Theorie. Als ersten Test geht es in die Kölner Grünanlagen. Ich merke schnell, das Terrain ist für den Schuh keine Herausforderung. Die Dämpfung ist relativ weich, was das Laufen auf Asphalt recht angenehm macht. Der Weg auf den Herkulesberg und die Treppen wieder runter zeigen, dass der Schuh eine gute Stabilität und erstaunlich viel Grip bietet. Ein wirklicher Test ist das aber auch noch nicht.

Ein wenig Geduld brauchte es noch, aber bei meiner Tour nach Livigno konnte der Gram Comp II dann endlich Zeigen, für welches Terrain er geschaffen wurde.

Nach einem kurzen Stück asphaltiertem Weg geht es hier erst noch einige hundert Meter über geschotterten Fahrweg, bis mein Weg mich auf einen steil ansteigenden Trail führt. 350 Höhenmeter geht es über Schotter, feuchten Fels und weichen Waldboden bei teilweise über 30 Prozent Steigung den Berg hinauf. Ich kann auf allen Untergründen genügend Kraft auf den Untergrund übertragen und stehe nach kurzer Zeit an einer Atemberaubenden Aussicht. Zurück geht es über den gleichen Trail. Von oben sieht der noch steiler aus als beim Aufstieg. Aber auch hier steht der Gram Comp II seinen Mann. Zügige Richtungswechsel sowie zügiges Laufen im steilen Gelände lassen sich gut meistern. Ich verliere nie den Halt und komme wohlbehalten wieder im Tal an.

Den ganzen Tourbericht gibt es hier.

Hinweis: Die Schuhe wurden mir von Haglöfs zur Verfügung gestellt. Dieser Testbericht wurde aber nicht von Dritten beeinflusst.
Faazit: Der Gram Comp II ist für mich in jedem Fall eine Kaufempfehlung.

Details

  • Felsschutzplatte schützt den Fuß vor Felsen und Ästen
  • GEL® Fersenbereich-Dämpfung für eine optimale Stoßabsorbierung
  • Wet Grip Rubber mit Reishülsen für verbesserte Griffigkeit bei Nässe
  • Solyte-Zwischensohle für verbesserte Dämpfung, weniger Gewicht und Verminderung des Durchtretens
  • Nicht-absorbierende Materialien, um das niedrige Gewicht auch unter nassen Bedingungen zu gewährleisten
  • TPU-verstärkter Zehen- und Fersenbereich für besseren Schutz und Komfort
  • So wenig Nähte wie möglich, um Hautreizungen bei längeren Läufen zu vermeiden
  • Die Anti-Gravel-Zunge verhindert, dass Steine in den Schuh gelangen können
  • 8 mm Fersenerhöhung
  • AHAR + Asics Gummi mit hoher Abriebfestigkeit
  • Reflektierendes 3M an der Ferse
  • Gewicht 265g/ Schuh (Gr. 45)

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Ein Gedanke zu “Testbericht: Haglöfs Gram Comp II

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