Testbericht: McKinley Cordoba

McKinley Funktionsjacke Cordoba, einfachmalraus.net

Für viele ist eine gute Jacke der Ausrüstungsgegenstand schlechthin. Sie soll vor Wind und Wetter schützen, sie soll wärmen und im besten Fall auch noch gut aussehen. All diese Eigenschaften soll die McKinley-Funktionsjacke Cordoba erfüllen. Ob sie hält, was sie Verspricht, habe ich in den letzten Wochen versucht herauszufinden.

 

Fakten laut McKinley:

  • Wind- und Wasserdicht durch AQUAMAXelite®-Membrane (Wassersäule 5000mm)
  • Wasserabweisende Oberflächenveredelung AQUAPEL™
  • Komplett verschweißte Nähte
  • Atmungsaktiv
  • Kompatibel mit McKINLEY-ZIP-IN-System (z.B. Kapaa Isolationsjacke)
  • Mit praktischer Reißverschluss-Brusttasche
  • Abnehmbare Kapuze
  • Netz-Innenfutte

Meine Eindrücke:

Als Anfang September das McKinley-Paket bei mir eintrifft, bin ich ganz schön aufgeregt. Mal sehen, was mich erwartet. Karton aufreißen und erstmal eine Überraschung. Die grüne Funktionsjacke Cordoba liegt gleich oben auf. Grün – super! Ich stehe total auf grüne Outdoor-Ausrüstung. Also packe ich die Jacke als erstes aus. Der erste Eindruck ist ganz positiv. Allerdings will ich ja nicht nur die Optik bewerten. In den vergangenen Wochen habe ich die Jacke im Urlaub sowie im Alltag getragen. Morgens auf dem Weg ins Büro auf dem Fahrrad, am Wochenende und im Urlaub beim Wandern. Die Jacke macht eigentlich alles mit. Die Ärmel sind recht lang geschnitten. Dies ist vor allem beim Fahrradfahren praktisch. Im Alltag stört es nicht, da sich die Bündchen mit einem Klettverschluss perfekt einstellen lassen. Besonders positiv fällt mir auf, dass die Kordelzüge an der Hüfte und an der Kapuze eingängig bedienbar sind. Selbst mit Handschuhen ist das kein Problem. Leider funktioniert das beim Reißverschluss der Brusttasche gar nicht. Der Reißverschluss ist sehr schwergängig und ich brauche immer beide Hände, um ihn auf und zu zu bekommen. Die Kapuze ist groß genug und in zwei Richtungen anpassbar. Das freut mich als Radfahrer. Leider ist der Schirm nicht verstärkt, sodass er schnell anfängt zu flattern und wenn er nass ist runter zu hängen. Wieso genau die Kapuze abnehmbar ist, erschließt sich mir nicht. Das Flattern an der Kapuze stört auch bei starkem Wind. Sonst is die Jacke aber wirklich winddicht.  Wasserdicht ist die Jacke auch. Zumindest bei einem leichten bis mittelstarken Regen bleibt man warm und trocken. Aber  bei einer Radtour durch strömenden Regen habe ich nach einer Dreiviertelstunde leider nasse Schultern und nasse Flecken entlang des Reißverschlusses. Zum Glück trocknet die Jacke aber schnell wieder.

positiv nagativ
+ Einhandbedienung für Kordelzüge – Brusttasche lässt sich nicht mit einer Hand öffnen
+ Netzfutter sorgt für gute Luftzirkulation – Klettverschluss der Klappe über den Haptreißverschluss zu filigran
+ lange Ärmel – Kaputzen-Reißverschluss nicht verdeckbar
+ Verstellbare Bündchen und Kapuze – sehr weiter Schnitt
+ dank knalliger Farbe gute Sichtbarkeit – nicht dauerhaft wasserdicht
+ Zip-In-System für Thermo-Schicht  – Kapuze ohne verstärkten Schirm
+ Preis (89,95€ UVP)

Zurück zur Übersicht über die McKinley-Produkte kommt ihr hier und auf meine Profilseite auf dem Test-Blog von McKinley kommt ihr hier entlang. Kaufen könnt ihr die Cordoba zum Beispiel hier.

Einen Artikel über meine Autor-Ausrüstung findet ihr hier.

2 Gedanken zu “Testbericht: McKinley Cordoba

  1. Pingback: Unterwegs als McKinley Produktivster | Einfach mal raus

  2. Die Jacke sieht optisch sehr schön aus aber die Wassersäule von 5.000mm ist mir doch etwas zu wenig. Bei 5.000mm hält die Jacke etwa 500 Sekunden (8,3 min) dicht. Bei Dauerregen ist man da also sehr schnell durchnässt..

    Trotzdem danke für den Eindruck von der Jacke!

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