Hurra, es ist wieder Boulderliga!

Seit dem ersten Mittwoch im Mai ist es endlich wieder so weit. Die neue Saison der Kölner Boulderliga ist gestartet. Sechs Monate lang versuchen nun ich und über 100 weitere Wettkämpfer an insgesamt 270 Boulder-Problemen.

Boulderliga, Laufkarte, Schuhe und Chalkbag

In den Kletter- und Boulderhallen Kletterfabrik, Stuntwerk und K11 werden während der Saison jeden ersten Mittwoch im Monat 15 frische Boulder geschraubt. Die Schwierigkeit erstreckt sich von super-leicht bis knackig-hart.

Die geschafften Boulder werden auf der Scorecard abgehakt und im Onlineportal eingetragen. Gewertet wird im Melloblocco-System. Das bedeutet jeder Boulder ist mit 1000 Punkten bewertet.

Irgendwann geben selbst die trainiertest Fingerkuppen auf.

Diese Punkte werden nach Ablauf der Wertungsphase auf alle Athleten aufgeteilt, die diesen Boulder klettern konnten. In die Gesamtwertung fließen fünf Monatsergebnisse ein. Der schlechteste Monat wird automatisch gestrichen.

In der Saison 2016 konnte ich einen großartigen 12 Platz in der Gesamtwertung erklettern. Wie es in diesem Jahr läuft, ob die Finger wieder bluten und welcher Boulder mir besonders gut gefällt seht ihr in meinem Instagram Feed. Dort veröffentliche ich auch von Zeit zu Zeit Videos mit Betas (Lösungsvorschlägen) für einzelne, ausgewählte Boulder-Probleme.

Fakten:

Zeitraum
3. Mai bis Ende Oktober
Wo
Teilnehmende Hallen sind die Kletterfabrik in Köln Ehrenfeld, das Stuntwerk in Köln-Mülheim und das K11 in der Kölner Südstadt.
Anmeldung   
Die Anmeldung ist bis Ende Juni in den drei Hallen möglich. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 15€ und beinhaltet das Liga-Shirt, die Scorecard und die Teilnahme am obligatorischen Liga-Brunch.
Website

www.boulderliga.de

Bouldern in der Eifel – Sommer, Sonne, Elefanten und Panzerknacker

Palmsonntag – Die Sonne weckt mich schon früh, um halb acht halte ich es einfach nicht mehr im Bett aus.

Dirk in Panzerknacker, Sektor Elefant, Burgbrohl/ Glees,

Startgriffe von Panzerknacker

Bis zu 25 Grad verspricht der Wetterbericht, und das Anfang April. Genau richtig, um das erste Mal in diesem Jahr mal wieder echte Steine zwischen die Finger zu bekommen.

Perfektes Boulderwetter in Burgbrohl, einfachmalraus.net

Perfektes Boulderwetter in Burgbrohl

Da ich in der letzten Zeit viel häufiger ohne als mit Seil in der Kletterhalle unterwegs war, ist die Entscheidung schnell gefallen. Bouldern also. Aber wo hin? Ins Ruhrtal? Da war ich noch nicht. Nach Ettringen? Da will ich doch wieder mein Seil mitnehmen. Außerdem ist da bei diesem Wetter sicher wieder viel zu viel los. Also ab nach Glees, genauer gesagt nach Burgbrohl. Um zehn Uhr am Parkplatz  angekommen, macht sich erst einmal Erleichterung breit. Wir scheinen die ersten zu sein. Vielleicht haben wir Glück und bleiben auch erstmal unter uns.

Kurz orientieren, der letzte Besuch ist schon wieder drei Jahre her und im Wald sind aktuell einige Forstarbeiten zugange – ein Blick auf die wirklich gut für Smartphones aufbereitete Seite www.gleesbouldering.com und wir starten Richtung Sektor Mauerley.

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Kottenheim rock(s)

Mai. Wetterbericht drei Daumen nach oben. Was macht man da an einem der wenigen Wochenenden die noch nicht verplant sind? Richtig: Ausschlafen. Samstag um halb drei war es dann aber so weit. André stand abfahrbereit vor der Tür und los ging es. Von Köln sind es rund 80 km und eine Stunde Fahrt nach Kottenheim. Auf der Fahrt noch kurz in den Kletterführer geschaut und schon waren wir am Wanderplatz. Von dort geht es einige Meter durch den Wald und schon steht man am schönsten Basalt. Nach Erlebnissen im Bochumer Bruch hatten wir sogar hinzu gelernt und waren mal nicht mit FlipFlops auf dem Weg zum Fels (wobei das hier fast möglich wäre…). Als Erstes steht man vor ein paar Bouldern die aussehen als wären sie in den Wald gestellt. Dazu kommt, dass sie so zugänglich sind wie in der Kletterhalle. Perfekt. Allerdings sind wir heute ja nicht zu Bouldern hier. Also etwas weiter. Wir schauen uns um und entscheiden uns erst einmal für die Wände Greenhorn und Kessel.
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Die Kletterei ist toll. Der Fels ist sehr griffig. Eine grandiose Mischung aus klassischer Wand- und Risskletterei. Die Routen sind erstaunlich gut abgesichert. Weiterlesen