Bouldern in der Eifel – Sommer, Sonne, Elefanten und Panzerknacker

Palmsonntag – Die Sonne weckt mich schon früh, um halb acht halte ich es einfach nicht mehr im Bett aus.

Dirk in Panzerknacker, Sektor Elefant, Burgbrohl/ Glees,

Startgriffe von Panzerknacker

Bis zu 25 Grad verspricht der Wetterbericht, und das Anfang April. Genau richtig, um das erste Mal in diesem Jahr mal wieder echte Steine zwischen die Finger zu bekommen.

Perfektes Boulderwetter in Burgbrohl, einfachmalraus.net

Perfektes Boulderwetter in Burgbrohl

Da ich in der letzten Zeit viel häufiger ohne als mit Seil in der Kletterhalle unterwegs war, ist die Entscheidung schnell gefallen. Bouldern also. Aber wo hin? Ins Ruhrtal? Da war ich noch nicht. Nach Ettringen? Da will ich doch wieder mein Seil mitnehmen. Außerdem ist da bei diesem Wetter sicher wieder viel zu viel los. Also ab nach Glees, genauer gesagt nach Burgbrohl. Um zehn Uhr am Parkplatz  angekommen, macht sich erst einmal Erleichterung breit. Wir scheinen die ersten zu sein. Vielleicht haben wir Glück und bleiben auch erstmal unter uns.

Kurz orientieren, der letzte Besuch ist schon wieder drei Jahre her und im Wald sind aktuell einige Forstarbeiten zugange – ein Blick auf die wirklich gut für Smartphones aufbereitete Seite www.gleesbouldering.com und wir starten Richtung Sektor Mauerley.

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Eifels Beste

Wer im Großraum Köln draußen Klettern möchte hat es nicht leicht.

Klar, es gibt die DAV Kletteranlage an der Hohenzollernbrücke, die Niehler Kaimauer. Seien wir ehrlich: Es macht viel Spaß dort zu klettern; bis etwa Mitte Mai! Dann ist es entweder zu voll, oder die Routen so abgegriffen und/ oder dreckig, dass man sich lieber ein anderes Klettergebiet sucht. Also ab in die Bahn oder das Auto und wohin nun? Der Bochumer Bruch in Wülfrath (zwischen Leverkusen und Wuppertal) ist immer eine Reise wert. Schöne Kalksteinkletterei in allen Ausprägungen und Schwierigkeitsgraden. Leider ist es dort, gerade am Wochenende auch immer recht voll. UND viele Kletterer ignorieren leider die Eingangsbeschränkung. Also doch in die Eifel. Eifel? Jeder denkt direkt: Klar, auf nach Nideggen. Aber: Das Klettergebiet in Nideggen ist sehr speziell. Aufgrund rücksichtsloser Kletterer, unbeweglicher Politik und jahrelangem Stillstand sind dort 22 von 25 Felsen dauerhaft gesperrt. Die drei Felsen aus Sandstein Konglomerat sind sehr stark frequentiert und eher mäßig gut versichert. Zwei, drei mal im Jahr kann man dort einige Stunden verbringen. Immerhin ist der Fels eine Abwechslung für die Finger.

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