Den Rucksack richtig packen

Wer kennt das nicht? Der Rucksack für die Wanderung ist gepackt, aber irgendwie zieht er diesmal besonders schwer an den Schultern, an der Hüfte drückt es und beim Gehen schwankt es bedrohlich hin und her. Dies kann drei Gründe haben: 1. Der Rucksack ist zu schwer, 2. der Rucksack passt nicht richtig beziehungsweise ist für die Unternehmung einfach der falsche oder 3. der Rucksack ist falsch beladen. Tipps hierzu findet ihr hier.

Wie packe ich meinen Rucksack richtig, einfachmalraus.net Weiterlesen

Vom Leisen ins Laute – Köln erwacht 2

Im letzten Jahr bin ich mit einigen Gleichgesinnten zum Ersten Mal durch das morgendliche Köln gewandert (den Bericht findet Ihr hier). Der Spaziergang war ein spannendes Experiment und hat einen ganz anderen Blick auf die Stadt ermöglicht in der wir alle wohnen. Er führte durch sonst belebte, hektische Bereiche wie den Rheinauhafen und den Großmarkt durch verwaiste Grünanlagen und endete wieder am dann hektischen Hauptbahnhof. Es kam so gut an, dass es wiederholt werden wollte. Diesmal ging es vom Leisen ins Laute. Von Stammheim ins Agnesviertel.

Der Dom in der Morgendämmerung, einfachmalraus.net

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Warum in die Ferne schweifen? – Wandern im Bergischen

Warum immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch direkt vor der Haustüre liegt. Der Herbst gibt sich zur Zeit alle Mühe der bessere Frühling zu werden. Temperaturen von fast zwanzig Grad, strahlender Sonnenschein und ein Farbenmeer von dem sich der Indian Summer noch so manche Scheibe abschneiden kann zerren mich quasi vor die Tür.  Am ersten Novemberwochenende ging es auf eine kurze Tour im Bergischen Land. Genauer gesagt an die große Dhünntalsperre. Wandern im Bergischen Land, www.einfachmalraus.net Weiterlesen

Plan B – Wandern von Matrei nach Kufstein

Eigentlich sollte alles ganz anders kommen. Großglockner-Besteigung, Klettern in den Lienzer Dolomiten und den einen oder anderen Dreitausender in den Ostalpen – doch dann kam uns das Wetter dazwischen. Wir brauchten einen Plan B und hatten eine Woche voller toller Augenblicke. Die Wanderung vom Matreier Tauernhaus bis Kufstein hielt bestes Wetter, starken Wind und einige Geheimtipps für uns bereit. Wunderbares Wetter am Larmkogel, www.einfachmalraus.net

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In Österreich nach ganz oben – fast…

Im letzten Jahr war es mit der Zugspitze Deutschlands höchster Berg, in diesem Jahr sollte mit dem Großglockner der höchste in Österreich folgen. Mit recht guter Wetterprognose geht es für uns Mitte September von Köln Richtung Süden. Ziel ist das Bergsteigerdorf Kals am Großglockner. Am frühen Sonntagmittag erreichen wir am Ende der Mautstraße den Parkplatz des Kalser Lucknerhauses. In strahlendem Sonnenschein leeren wir den Kofferraum, checken noch ein letztes Mal unser Material, teilen die Reste unter uns auf und laufen nach einem kurzen Blick auf die Karte los.

Fahrweg vom Lucknerhaus, www.einfachmalraus.net

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Scandinavian Alps – Unterwegs in Norwegen

Ich liebe Skandinavien. Wenn ich an Dänemark, Schweden und Norwegen denke, werde ich direkt unruhig. Ich möchte am liebsten aufspringen und den nächsten Trip dorthin starten. Ende August war ich für fünf Tage in den skandinavischen Alpen im Herzen Norwegens unterwegs. Wandern, Bergsteigen und sogar ein Klettersteig – die Zeit verging wie im Flug.

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Moien Lëtzebuerg – ein Streifzug rund um Berdorf

Mitte Juni war ich zum Klettern in Luxemburg. Nach einem wunderschönen ersten Klettertag meinte es das Wetter leider nicht all zu gut mit uns. Die halbe Nacht, bis in den vormittag regnete es Bindfäden. Also erstmal nichts mit Klettern. Macht aber nichts – Rund um Berdorf gibt es genug zu entdecken. Wir entscheiden uns ein paar Stunden wandern zu gehen – Eine gute Entscheidung wie sich herausstellt!

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Glaskogen – Geheimtipp in der Schwedischen Provinz

Eine Woche war ich im Naturreservat Glaskogen unterwegs. Eine einsame Wanderung durch eine wunderschöne Kulisse. Mein Geheimtipp für einen Trecking-Trip in Herzen Schwedens – Ich bin nachhaltig begeistert.

Das Naturreservat liegt im Westen der Provinz Värmland und erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 28.000 Hektar. Über 300km Wanderwege führen durch das Reservat. Das seit 1970 bestehende Reservat wird seit 1972 durch eine Stiftung betreut und lädt vor allem Wanderer, Kanuten und Angler zum verweilen ein. Im gesamten Reservat gibt es offene Schutzhütten, Feuerstellen und Plumpsklos, die dem Gast den Aufenthalt erleichtern und die Natur schützen sollen. Jeder Besucher muss eine Besucherkarte erwerben. 100% des Erlöses werden wieder dem Reservat zugeführt. Die Karte kostet 40 Kronen (ca. 4,30 €) pro Tag.

Mitte April war es soweit. Endlich wieder einfach mal raus. Diesmal ging es nach Schweden. Ich fliege von Köln nach Stockholm und fahre von dort aus mit dem Zug nach Arvika. Die Zugfahrt dauert etwa drei Stunden und kostet ca. 30 €. Die Zeit nutze ich um noch mal einen Blick in die Karte zu schauen und die Seele beim Blick aus dem Fenster baumeln zu lassen. Von Arvika geht es mit dem Bus 108 nach Glava und von dort noch 16km über zu Fuß über eine Schotterpiste weiter bis zum Ausgangspunkt meiner Tour in Lennungshammar.

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Köln erwacht – Ein frühmorgendlicher Streifzug durch die Stadt.

Im Rahmen des Ökorausch Festivals in Köln haben Daniela von landlinien.de und Marcel von urbangruen.de zu einem Streifzug mit dem Motto: „Köln erwacht – bewusst Wandern in den frühen Morgenstunden“ eingeladen. Ich fand die Idee spannend und bin am vergangenen Samstag mitgelaufen. Eine interessante Erfahrung. Aber macht euch selbst ein Bild:

Es ist drei Uhr fünfundvierzig als der Wecker an diesem Samstagmorgen klingelt. Ganz schön früh und ganz schön unwirklich. Aber ich habe fest zugesagt, bin verabredet. Hilft also alles nichts. Inneren Schweinehund überwinden. Aufstehen. Frühstücken und los.

Schon als ich vor die Türe trete merke ich: irgendetwas ist anders als sonst um diese Uhrzeit. Vielleicht ist es die Tatsache, dass ich gerade gehe und nicht komme. Vielleicht ist es auch der müde Versuch meines Körpers mir zu sagen: spinnst du? Vielleicht liegt es daran, dass gerade heute die Straßenbeleuchtung bei uns ausgefallen ist. Wie auch immer. Ich steige auf mein Rad und fahre die vier Kilometer zum Neumarkt. Ich bin die Strecke sicher schon hunderte Male gefahren. Riehler Straße, Ebertplatz, Eigelstein, Komödienstraße, am WDR vorbei zum Neumarkt. Aber über komplett leergefegte Straßen und ohne angehupt zu werden wohl noch nie.

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