Wer soll das bezahlen…?

Gelegentlich werde ich gefragt, wie ich mir die ganze Ausrüstung immer leisten kann. Sicher, ich habe das Glück, dass einige Händler oder Hersteller auf mich aufmerksam geworden sind und ich ab und zu Utensilien zum Test kostenlos zugesandt bekomme. Aber den Großteil meiner Ausstattung muss ich mir natürlich selbst anschaffen – und ja, das ist in der Regel sehr teuer. Denn gute Outdoor-Ausrüstung – egal ob, Kleidung, Zelte oder Kletterzubehör – ist das Ergebnis jahrelanger Forschung kombiniert mit erstklassigen Materialien; und das hat nun einmal seinen Preis. Hier ein paar Tipps für den Einkauf.

Wer soll das bezahlen?, einfachmalraus.net

Im Laden lässt sich schon eine Menge Geld sparen. Wichtig ist hier zu wissen, was und wo ich kaufe. Wer seine Ausrüstung bewusst zusammenstellt kann auf folgende Dinge achten. Kleiner Tipp am Rande: Das meiste Geld lässt sich sparen, wenn man sich im Vorfeld einer Unternehmung genau überlegt: Was brauche ich überhaupt? Checklisten helfen beim Packen und überflüssige Ausrüstung ist Gewicht welches man nicht tragen muss. Ein paar meiner Checklisten findet ihr hier.

Eigenmarken: Viele große Ausstatter wie etwa Globetrotter (Meru) oder Intersport (McKinley) bieten Eigenmarken an, die besonders für Outdoor-Einsteiger sehr interessant sind, weil es solide Produkte zu günstigen Preisen sind. Die Waren können, was sie müssen – mehr aber auch nicht. Für besondere Effekte oder hochwertige Materialien muss man meist bei den Markenfirmen draufzahlen. Erfahrungsberichte zu einigen Produkten von McKinley habe ich im letzten Jahr als offizieller Produkttester sammeln können. Meine Ergebnisse habe ich hier zusammengefasst.

Outlet-Stores: Viele Firmen bieten Outlet-Stores an. (z.B. Globetrotter in Bonn. Vorgebirgsstraße 86, 53119 Bonn). Dort gibt es dann Produkte aus der vergangenen Saison, die in den Flagstores nicht mehr in die Regale geräumt werden. Wer sich nicht daran stört, dass der neue Rucksack nicht in der aktuellen Farbe ist, kann dort gute Schnäppchen machen. Ich habe zum Beispiel meinen Winter-Schlafsack dort gekauft. Für nicht mal ein Drittel des ursprünglichen Preises.

Ich bummele zwar gerne durch Outdoor-Läden und kaufe dort Bekleidung (weil ich sie dort auch anprobieren kann), kaufe aber auch einen Teil meiner Ausrüstung online. Dabei lässt sich schon oft Geld sparen. Zwei Helfer haben sich hier als ziemlich Nützlich erwiesen:

Vergleichsportale: Wie bei jedem anderen Produkt, lohnt sich auch für Outdoor-Ausrüstung der Klick in Vergleichsportale. Im großen weiten Internet gibt es unzählige Händler, die mit ihren Preisen teils weit auseinander liegen.

Ratenkauf: Manchmal muss es dann doch das teure Produkt von einer Markenfirma sein. Um nicht auf einmal das Konto mit einem kleinen Vermögen zu belasten, kann man seit einiger Zeit auf verschiedene Payment Dienstleister zurückgreifen. Wenn ich zum Beispiel mit dem Payment-Anbieter Klarna bezahle, kann ich die Höhe meiner Zahlungen nicht nur selbst entscheiden, sondern auch monatlich ändern, falls es mal eng wird. Außerdem sind sie sehr kundenfreundlich und kulant. Online-Seiten die Klarna als Bezahlsystem anbieten sind zum Beispiel mctrek.de, campz.de, verticalextreme.de, aufundab-online.de*.

*Partnerlinks

Artikel zu meiner Ausrüstung findet Ihr hier und hier.

 

2 Gedanken zu “Wer soll das bezahlen…?

  1. Da hast Du ein interessantes Thema angeschnitten. Bei manchen Preisen schlackern mir schon mal die Ohren. Und z.B. eine Jacke zu kaufen, für deren Preis ich mir genauso einen Urlaub leisten könnte, sehe ich nicht ein.
    Aber gerade bei Outdoorsachen sollte man nicht am falschen Ende sparen. Ich habe mir schon einige Wander- oder Sportschuhe beim Discounter gekauft. Alle waren nix, und immer bin ich wieder beim Markenschuh gelandet, der zwar ein Vielfaches kostet, aber das auch wert ist.
    Den Tip mit dem Outletshop in Bonn werde ich mir merken. Wusste gar nicht, dass Globetrotter sowas hat.
    Viele Grüße
    Carolin

  2. Bei vielen Dingen kommt man mittlerweile um einen Preisvergleich gar nicht mehr drum herum, denn die Preise sind tatsächlich teilweise doch sehr unterschiedlich, so dass bei einem Vergleich Einsparpotential besteht. Die Zeit dafür sollte man unbedingt nutzen.

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