Kottenheim rock(s)

Mai. Wetterbericht drei Daumen nach oben. Was macht man da an einem der wenigen Wochenenden die noch nicht verplant sind? Richtig: Ausschlafen. Samstag um halb drei war es dann aber so weit. André stand abfahrbereit vor der Tür und los ging es. Von Köln sind es rund 80 km und eine Stunde Fahrt nach Kottenheim. Auf der Fahrt noch kurz in den Kletterführer geschaut und schon waren wir am Wanderplatz. Von dort geht es einige Meter durch den Wald und schon steht man am schönsten Basalt. Nach Erlebnissen im Bochumer Bruch hatten wir sogar hinzu gelernt und waren mal nicht mit FlipFlops auf dem Weg zum Fels (wobei das hier fast möglich wäre…). Als Erstes steht man vor ein paar Bouldern die aussehen als wären sie in den Wald gestellt. Dazu kommt, dass sie so zugänglich sind wie in der Kletterhalle. Perfekt. Allerdings sind wir heute ja nicht zu Bouldern hier. Also etwas weiter. Wir schauen uns um und entscheiden uns erst einmal für die Wände Greenhorn und Kessel.
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Die Kletterei ist toll. Der Fels ist sehr griffig. Eine grandiose Mischung aus klassischer Wand- und Risskletterei. Die Routen sind erstaunlich gut abgesichert. Die Keile und Friends können alle im Rucksack bleiben. Nach vier Routen am Greenhorn im fünften und sechsten Grad ziehen wir um. Am Yosemite Wändchen gehen wir noch zwei Routen und eine Variante im fünften bis siebten Grad. Ich kann es nicht oft genug sagen: Die Kletterei in Kottenheim ist immer wieder eine Reise wert.
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